Kinder-Umwelt-Gipfel
Vom 17. bis 26. Juni lädt das HoheLuftschiff
zum Kinder-Umwelt-Gipfel ein, mit Theater, Mitmach-Aktionen, Ausstellungen und vielen anderen Projekten.
Der traurige Leuchtturm
Ein „Gegendieverschmutzungderumweltallemüssenmitmachenkindertheater“
Täglich verbringt der Leuchtturm schöne Stunden mit den Delfinen und vielen anderen Tieren. Doch eines Tages wartet er vergeblich. Das Meer ist voller Öl und überhaupt liegt vieles im Argen mit der Umwelt. Was ist passiert?
Das Kinderensemble der Theaterschule Zeppelin hat sich mit dem Thema „Umweltverschmutzung“ beschäftigt. Herausgekommen ist ein Theaterstück mit ganz viel Musik für Leute von klein bis groß. Und jeder kann und soll mitmachen: bringt alles mit, mit dem man Geräusche machen kann, von Topfdeckel bis Tambourin. Seifenblasen können wir auch gebrauchen und natürlich Lust auf Mitsingen und Mittanzen! Denn nur zusammen können wir die Zerstörung der Umwelt verhindern …...und den Leuchtturm wieder glücklich machen!
Das Stück wird erstmals öffentlich als Vorschau auf die Premiere im September aufgeführt.
Produktion: Theaterschule Zeppelin, Regie: Julia Knappe. Ab 5 J
Vorstellung: 17. Juni, 16 Uhr.
Eisbär
Eine Geschichte über Umweltschutz und große Träume
Was ist nur geschehen, dass sich unser Eisbär auf in den Süden macht? Dorthin, wo es warm und nicht so schön kalt ist, so herrlich wohltemperiert für den Vierbeiner aus dem hohen Norden? Ja wir ahnen es: auch am Nordpol wird es wärmer, das Eis schmilzt und die Jagdgründe verschwinden. So macht sich unser Eisbär auf in den Süden, um eine neue Heimat zu finden. Dabei trifft er auf eine Anglerin, einen Fischer, eine Köchin und eine männliche Fee. Jedesmal helfen sie ihm aus der Patsche, wenn er mal wieder nicht weiter weiß, ihm die Puste ausgeht oder ihn lebenslängliche Haft im Zoo droht. Und jedesmal müssen sie dem unwissenden Bären erklären, warum Müll im Meer oder zu hoher Stromverbrauch schädlich sind. Allmählich begreift unser Bär. Doch wird er eine neue Heimat finden? Der Feerich, unsere männliche Fee stellt ihm schließlich drei Wünsche frei.....
Ein Theaterstück für Menschen ab vier Jahre, die spielerisch an die Konsequenzen des eigenen Handelns herangeführt werden und von der Notwendigkeit erfahren, die Umwelt zu achten.
Produktion: Theater Zeppelin, Idee: Mia Grau, Regie: Stephanie Grau. Ab 4 J
Vorstellungen: Sa, 18., 11 Uhr, So, 26., 16 Uhr
„Auf den Spuren der verschollenen Zeitmaschine
des Professor Dr. Tüftel”
Ein Umweltkrimi und eine fantastische Zeitreise auf der Erforschung der vier Elemente.
Mit viel Nervenkitzel macht sich unser Detektivteam auf die Reise um einen sehr schwierigen Fall zu lösen. Mit von der Partie sind Prof. Dr. Tüftel, die vier superscharfen Lupen und die fünf flotten fixen X-en. Zum Glück hilft ihnen auch der sprechende Hund Puck, der den fiesen Gangster Master Lou und seine zwei Gespenster aufzuspüren hilft. Dem zerstreuten Professor Dr. Tüftel haben sie seine tolle Erfindung einer Zeitmaschine gestohlen. Und der kommt jetzt ganz schön aus der Puste, um dem blitzgescheiten Detektivteam bei der Suche nach seiner fantastischen Erfindung über wie unter Wasser auf den Fersen zu bleiben. Auf ihrer Reise erfahren sie dabei viel über die Umweltsünden der Menschen. In den Tiefen des Meeres fürchten sich vor dem bösen Haifisch, vor seinen scharfen Zähne, die sie zu verschlingen drohen. Doch der Haifisch hat ganz anderes im Sinn und ermahnt unser Expertenteam der Überfischung und Verschmutzung der Meere Einhalt zu gebieten. Puck verspricht ihm die Menschen und Politiker davon zu unterrichten. Weiter geht die Reise unserer Experten in die Wüste, in eine weit zurückreichende Zeit zu den Pyramiden, in denen sie hoffen auf Hinweise auf Trinkwasser zu stossen. Nur von Meerwasser umgeben haben unsere Experten ganz schön Durst bekommen. Und je mehr sie den Schlichen der Gangster auf ihrer Zeitreise und quer durch die Elemente auf die Spur kommen umso mehr erfahren sie über die Umweltsünden der Menschen in der Natur des einzigartigen Planeten Erde.

Ab 5 Jahre • Produktion: Theaterschule Zeppelin, Regie: Maria Kowalsky,
Premiere: Sa, 18., 16 Uhr; weitere Vorstellung: So. 19., 16 Uhr
"Was ist los auf Dürers Wiese?”
Mehr „Unkraut”, weniger Gifte - Das „Große Rasenstück” von Albrecht Dürer als Vorlage für ein lehrreiches Umweltstück
Auf einer großen Kuhweide mit viel Klee und Gras spielt unsere Geschichte. Auf einer Weide mit vielen weiteren Pflanzen, die manche auch Unkraut nennen. Nach und nach sprießen auf ihr der quirlige Löwenzahn, der reimende Spitzwegerich, die pieksende Distel, die coole Brennnessel und die heilende Kamille aus der Erde. Ziemlich abwechslungsreich ist es von da an auf der Weide. Es wird gespielt, gesungen, gelacht und getanzt. Dem Bauern aber gefällt das alles gar nicht. Er beschließt das Kraut mit Gift zu bekämpfen. Doch ein Schmetterling, der auf der Wiese eine Brennnessel für seine Raupenkinder sucht, bietet den Gräsern und den Kräutern seine Hilfe an. Nun müssen sich die Gräser und die als Unkraut beschimpften Pflanze zusammen tun, um sich gegen den Bauern zu wehren.
Angeregt durch das Bild „Großes Rasenstück“ von Albrecht Dürer entstand diese Geschichte, in der es um den heutigen Mangel an Vielfalt in der Natur geht und um Gifte in Lebensmitteln am Beispiel der Kuhmilch.

Produktion: Elternschule Eidelstedt mit der Gruppe Zwergenspass. Ab 4 J
Vorstellung: So, 19., 11 Uhr
Erde, Wasser, Luft und Feuer
Die Elemente-Workshops
Mit den klassischen Elementen beschäftigen sich unsere vier Workshops für Kita- und Vorschulkinder. In ihnen geht es um Poesie und Schönheit dieser elementaren Kräfte und Stoffe. Spielerisch lernen die Kinder den Kreislauf des Lebens kennen, indem sie die einzelnen Naturkräfte verstehen und begreifen lernen. Anfassen, Fühlen, Erfahren, Mitmachen, Geschichten ausdenken, Fragen und Antworten helfen sich dem Feuer, der Erde, der Luft und dem Wasser anzunähern. Hier darf und soll ausgemalt, erfunden bereits vorhandenes Wissen mitgeteilt werden. Willkommen sind in diesen Workshops kindliche Fantasie und Begeisterung um sich vom Wissen unserer Welt in ihren elementaren Zusammenhängen ein Bild zu machen.
Die Workshops:
Mo, 20., 10 Uhr: WASSER-Workshop
Mit der Leiterin des Theater Zeppelin Stephanie Grau
Di, 21., 10 Uhr: ERDE-Workshop - mit Erzählerin Svenja Krüger
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Dingen, die in, auf und unter der Erde wachsen, krabbeln und wohnen. Mit natürlichen Materialien wie z.B. Roggen, Gerste und Weizen oder Steine, die die Kinder in der Natur gesammelt haben, gestalten sie bunte Bilder. So werden dann Schnecken, Käfer oder Igel auf dem Papier lebendig. Um noch mehr in das Leben unter der Erde einzutauchen, lauschen wir auch Geschichten von zauberhaften Waldbewohnern. Sie wissen eine Menge darüber, was sich so unter der Erde tut. In die magische Welt der Wurzelzwerge führt die Erzählerin Svenja Krüger. Mit ihrer sanften Stimme und ihrer facettenreichen Erzählkunst lässt sie Märchengestalten lebendig werden und holt den Zauber vergangener Zeiten ins Hier und Jetzt. Im Anschluss können die Kinder mit Ton ihre liebsten Erdbewohner gestalten und formen. Diese dürfen dann als Erinnerung mit nach Hause genommen werden.

Mi, 22., 10 Uhr: FEUER-Workshop - mit Michael Leye vom Pantheater
"Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt, bewacht", Friedrich Schiller.
Was sind diese Wohltaten?
Feuer kann Energie sein, die für uns arbeitet.
Dann haben wir mehr Zeit.
Zeit zum Theaterspielen zum Beispiel.
Spielen zum Beispiel was Feuer ist –
Lagerfeuer und Sonne,
die innere Erde und der Treibstoff für Raketen
und so vieles mehr.
Wir werden also spielen und dabei unser inneres Feuer brauchen.
Das braucht Brennstoff. Also essen wir mal was zwischendurch.
Das kochen wir uns - auf dem Feuer.
Aber nicht zu viel essen, dann wird man dick!
Und nicht zuviel verfeuern, dann wird die Erde krank.
Fr, 24., 10 Uhr: LUFT-Workshop
Mit Theaterschule Zeppelin-Regisseurin Gesche Groth
Die Erde ist rund
Nach einer Kindergeschichte von Peter Bichsel
Die Erde ist rund, das weiß doch jedes Kind! Doch woher wissen wir das eigentlich? Wir haben es gelesen, es wurde uns erzählt, wir haben es im Kino gesehen. Doch keiner hat es je mit eigenen Augen gesehen, erlebt oder eigenhändig erprobt. „Die Erde ist rund“ von Peter Bichsel erzählt von einem alten Mann, der weiter nichts zu tun hatte und seine Zeit damit verbrachte, dass er sich alles, was er wusste, noch einmal überlegte. Sein Zweifeln veranlasst ihn dazu, eine Reise zu planen, die ihn immer geradeaus einmal um den ganzen Erdball führen soll.
Nun sind aber die einfachen Dinge die schwersten. Das müssen auch die beiden Spieler und Musiker am eigenen Leib erfahren, wenn sie sich auf das Gedankenspiel einer Erdumrundung einlassen. Mit dem Text von Bichsel im Handgepäck begeben sie sich auf die Reise und geraten dabei auf Irrwege, in Sackgassen und entdecken unbetretene Pfade.
Eine Entdeckungsreise in den hintersten Winkel menschlicher Phantasie, ein spannungsgeladenes Wechselspiel aus zweifelndem Innehalten und Aufbrechen, musikalischem Tun und sprachlicher Reflexion.
für Erwachsene + Kinder ab 6
Produktion: Theater Triebwerk, Regie: Johanna Stapelfeldt, Ausstattung: Melanie Huke
Cello: Uwe Schade, Computer: Heino Sellhorn, Technik: Alexander Tripitsis
Vorstellung: Do, 23., 10 Uhr
Ganz normale Irre
Ein Krimi vs. Irre vs. Umwelt
Nach einem Autounfall erwacht Vicky in einer psychotherapeutischen Anstalt. Das einzige woran sie sich erinnert ist ihr Name. Die Chefärztin versichert ihr, dass sie bald wieder gesund ist, doch etwas stimmt da nicht. Ihre Mutter besucht sie, aber ist es wirklich ihre Mutter? Sie befreundet sich mit den anderen Patienten, aber sind sie wirklich krank? Das unheimliche Gefühl verfolgt Vicky, dass hier alles unecht, ein Fake ist. Und wenn sie nicht ganz schnell herausfindet wer sie ist, wird Schlimmes passieren. Und zwar mit der ganzen Welt da draußen.
„Ganz normale Irre“ erzählt die Geschichte von Vicky und ihres auf mysteriöse Weise verstorbenen Vaters John Clock. Lange vor seinem Tod hatte der geniale Physiker seine Forschungsarbeit eingestellt, wissend, dass seine Entdeckungen die Welt gefährden können. Für Vicky hatte er nie Zeit, obwohl er seine Tochter über alles liebte. Und Vicky wusste, dass eines Tages an ihre Tür geklopft wird ....

Ab 12 Jahren
Produktion: Theaterschule Zeppelin, Regie: Dmitri Ostroglad, Musik: Stefan Troschka
Premiere: Fr, 24., 18 Uhr; weitere Vorstellung: So, 26., 11 Uhr
„Verpestete Welt“
Ein Umwelttheaterstück der Hamburger Greenteams
Der arme Frosch! Mitten durch verdreckte Erde, saures Wasser und Feuer hüpft er bis ihm am Ende fast die Luft wegbleibt. Da können die Greenteamer nicht tatenlos zusehen. Mit ihrem selbstgeschriebenen Theaterstück zeigen sie wie man akiven Umweltschutz selbst betreibt. „Verpestete Welt“ ist ein Stück für die ganze Familie, das bei schönem Wetter im Freien, bei Regen auf Deck aufgeführt wird. Die Greenteamer sind die Kinder- und Jugendgruppen von Greenpeace, überwiegend im Alter zwischen 10 und 15 Jahre
Ab 4 Jahre
Vorstellung: 25. Juni, 16 Uhr
Die Botschafter für Klimagerechtigkeit
Alle Welt redet vom Klima. Aber was passiert da eigentlich genau? Und was können wir Kinder tun? Ein Vortrag mit Antworten von der Schülerinitiative Plant-for-the-Planet zusammen mit der Hambugrer Schülerin und Aktivistin Jule Schnakenberg (12 J)
Gemeinsam mit über 2200 Botschaftern für Klimagerechtigkeit tragen die Botschafter für Klimagerechtigkeit die Idee des Bäumepflanzens und die Vision von Klimagerechtigkeit in ihre Schulen und zu all ihren Freunden und Bekannten. Zusammen mit Kindern aus der ganzen Welt wollen sie in jedem Land der Erde eine Milliarde Bäume pflanzen. Die Kinder wollen nicht Förster werden, sie wollen gehört werden. Jeder Baum ist ein Symbol für Klimagerechtigkeit. Kinder erfahren, dass sie globale Probleme gemeinsam anpacken und sie ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen müssen.
Die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet wurde im Jahr 2007 ins Leben gerufen und hat ihren Ursprung in einem Schulreferat des damals 9-jährigen Felix Finkbeiner über die Klimakrise. Im Rahmen seiner Recherchen wurde er auf die kenianische Umweltaktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai aufmerksam, die in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hat. Felix entwarf am Ende des Referats die Vision, Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Inzwischen engagieren sich Kinder aus über 90 Ländern mit Plant-for-the-Planet. Im Februar dieses Jahres sprach Felix Finkbeiner bei der Eröffnung des Internationalen Jahres der Wälder, das im Rahmen der 9. Sitzung des Waldforum der Vereinten Nationen (United Nations Forum on Forests, UNFF) in New York ausgerufen wurde. Felix Finkbeiner war von den Vereinten Nationen als Redner
eingeladen worden.
Vortrag mit anschliessender Diskussion: So, 26., 12 Uhr
Ausstellungen
Da gibt's was zu Sehen!
Für die Dauer des Kinder-Umwelt-Gipfels hat das HoheLuftschiff gleich zwei Ausstellungen mit an Bord. Die eine steuert die WABE Kita Max-Herz-Ring, die andere das Albrecht Thaer-Gymnasium bei.
Bereits der Titel der Kita-Schau -
„Für eine bessere Welt: Um-Welt be-greifen“
- ist Programm. In spielerischer Vorarbeit haben sich die Kinder mit den Themen Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Daraus entstanden Bilder, die „die Betrachter zum Nachdenken über unsere Welt und eigenes Konsumverhalten anhalten und somit zur Erhaltung des Planeten beitragen." Ziel des Projektes ist es durch ästhetisches Erleben Umweltbewusstsein zu fördern und Nachhaltigkeit anzuregen.

Am Freitag, den 24., 11.30 Uhr erzählen die Kinder der Kita Max-Herz-Ring über ihre künstlerischen Arbeiten in der Ausstellung.
„Die vier Elemente"
Das Albrecht-Thaer-Gymnasium präsentiert Kunstplastiken
In den vergangenen Monaten haben sich Schüler des Albrecht-Thaer-Gymnasiums im Fach Bildende Kunst mit dem Thema „Die vier Elemente“ beschäftigt. Unter der Leitung Ihres Lehrers Juergen Brugger wurde im Rahmen einer plastischen Ausarbeitung Gips als Werkmaterial gewählt. Neben einer sinnvollen Gestaltung der Oberflächenstruktur stand die Entwicklung einer aussagekräftigen Formensprache im Vordergrund. Anschließend wurden die entstandenen Kleinplastiken farbig gefasst.
|