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Frühjahrs-Ferien-Workshop im Theater Zeppelin


04. bis 08. März 2019 Kreatives Schreiben „Trilogie des Wassers“

ab 10 Jahren
Gemeinsam denken wir uns Geschichten über und unter dem Wasser am Isebekkanal aus. Vielleicht wird ein Wal im Kanal gesichtet? Oder gibt es einen Zuckerwattestand für Aale an der Alster? Eine Woche lang lernen wir unsere Ideen auf Papier zu bringen, Dialoge zu schreiben und so eine spannende Drehbuchvorlage zu entwerfen.

Der Workshop geht täglich von 10 bis 14 Uhr
Der Teilnehmerbeitrag liegt bei 70 Euro

Anmeldung bei D. Späth unter 040 422 3062 oder per Mail an theaterschule@theaterzeppelin.de

Ein Mond für die Prinzessinnen

Prinzessin Leonore hat Bauchweh, weil sie zu viele Himbeertörtchen gegessen hat. Und sie glaubt, dass nur der Mond sie wieder gesund macht. Ihr Vater ruft umgehend seine Minister, damit sie Leonore den Mond vom Himmel holen. Doch der Mond ist für diese Herren zu weit weg, zu groß und womöglich aus Schimmelkäse: Nichts zu machen! Da wird der König traurig, aber der Narr hat eine Idee …
Sonntag, 27.01.2019 um 11:30

Vermietung

Das HoheLuftschiff sowie der große Proberaum (140 qm) mit Garten können für Feste aller Art gemietet werden – ob Hochzeit, Firmenfeier oder Sammlertreffen, Geburtstage und Weihnachtsfeiern sind bei uns herzlich willkommen. Die ehemalige Getreideschute am Isebekkanal bietet im Foyer Raum für ca. 40 Personen und unten, im Bauch der Schute sowie im Proberaum gegenüber, ist Platz für bis zu 80 Personen.
Beides steht in den Ferien, am Wochenende und in der Woche vormittags zur Verfügung.
Kosten und Termine: nach Absprache unter 040 / 422 30 62 und mail@theaterzeppelin.de

 

Die Hamburger Erklärung der Vielen!

Kunst schafft einen Raum zur Veränderung der Welt!

In Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf einem Boden, von dem aus die größten Staatsverbrechen der Menschheitsgeschichte begangen wurden. In diesem Land wurde schon einmal Kunst als entartet diffamiert und Kultur flächendeckend zu Propagandazwecken missbraucht. Millionen Menschen wurden ermordet oder gingen ins Exil, unter ihnen auch viele Kunstschaffende. Als Kulturschaffende in Deutschland tragen wir deshalb eine besondere Verantwortung. Heute begreifen wir die Kunst- und Kultureinrichtungen als offene Räume, die Vielen gehören. Unsere Gesellschaft ist eine plurale Versammlung. Viele unterschiedliche Interessen treffen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen. Demokratie muss täglich neu verhandelt werden – aber immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle, um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten!
Der rechte Populismus, der die Kultureinrichtungen als Akteur*innen dieser gesellschaftlichen Vision angreifen , steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte und nationalistische Gruppierungen und Parteien stören Veranstaltungen, wollen in Spielpläne eingreifen, polemisieren gegen die Freiheit der Kunst und arbeiten an einer Renationalisierung der Kultur. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen auf der Flucht, mit engagierten Kulturschaffenden, mit allen Andersdenkenden verrät, wie sie mit der Gesellschaft umzugehen gedenken, sobald sich die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten verändern würden. Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung sind Alltag. Die extreme Rechte ist ein Symptom davon. Dieses Bündnis will nicht nur Symptome bekämpfen, sondern in die Tiefe wirken. Wir setzen uns deswegen mit den eigenen Strukturen auseinander und stellen diese zur Verhandlung. Wir müssen die Kunst- und Kulturräume sowie unsere Gesellschaft öffnen, damit wir wirklich Viele werden!
Wir als Unterzeichnende der Hamburger Theater, Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessensverbände begegnen diesen Versuchen mit einer klaren Haltung.

Und ab sofort können neben Institutionen auch Einzelpersonen gegen rechte Tendenzen und Einflussnahme auf die Kunst und Kulturszene unter www.dievielen.de unterzeichnen!